Es ist erfreulich, dass auch im neuen REGIOMED Klinikum eine schöne Kapelle eingerichtet wurde. An zentraler Stelle im Erdgeschoss, in guter Nachbarschaft zu Friseur und Cafeteria befindet sich der Gottesdienstraum für katholische und evangelische Christen. Auch eine Gebetsecke für Patienten und Mitarbeiter muslimischen Glaubens ist hier angelegt. Der Raum sehr ansprechend gestaltet und mit 40 Sitzplätzen völlig ausreichend.
Der Landkreis Lichtenfels und der Verein der Freunde und Förderer des Krankenhauses haben die Einrichtung der Kapelle inklusiv einer neuen Orgel finanziert. Vergelt’s Gott. Die künstlerische Gestaltung von Altar und Ambo lag bei Jürgen Appel, dem verantwortlichen Architekten.
Für das Altarbild gab es einen Künstlerwettbewerb zum Thema: „Ich bin das Licht der Welt“. Der einheimische Künstler Clemens Muth hat diesen Wettbewerb gewonnen und ein sehr ansprechendes Kunstwerk geschaffen. Auch der Tabernakel ist ein Werk des Ebensfelder Künstlers. Aus der alten Kapelle konnte die schöne Mutter Gottes Statue des Lichtenfelser Künstlers Hubert Weber mit ins neue Haus übernommen werden, sowie das Kreuz aus dem Eingangsbereich des alten Hauses.
Die neue Kapelle wird gut angenommen. Sie steht allen Menschen offen, die Ruhe suchen im hektischen Alltag der Klinik, die Trost und Hoffnung finden wollen in Gebet und Meditation. Es finden auch immer wieder Menschen ihren Weg in die Kapelle, die ihrem Dank und ihrer Freude Ausdruck geben wollen, wenn alles zu einem glücklichen Ergebnis gelangt ist.
Gottesdienst ist jeden Donnerstagabend um 18.00 Uhr im ökumenischen Wechsel. Er wird im Hausfernsehen über Kanal 111 auf alle Zimmer übertragen. Wer die Hl. Kommunion auf dem Zimmer empfangen möchte, kann das bei der jeweils zuständigen Stationsschwester anmelden.
Ansprechpartner vor Ort sind die Klinikseelsorger Pastoralreferent Clemens Grünbeck (rk) und Pfarrerin Sabine Schmid-Hagen (ev). Wer sich über einen Besuch freuen würde, kann das schon bei der Aufnahme ins Krankenhaus angeben. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, den Kontakt über Zentrale herzustellen (Telefon: 09571 12-0).
Für das Sakrament der Krankensalbung steht Pfarrer Roland Neher sowie die Heimatpfarrer aus dem Dekanat zur Verfügung.